Informationen für Ausstellende
Servicehandbuch für Ausstellende
Im Servicehandbuch für Ausstellende finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Auf- und Abbauzeiten, zum Standbau uvm.
Informieren Sie sich gerne und leiten Sie die Informationen an Ihre Dienstleister und Messebauer weiter.
Bestelllink für Zusatzausstattung Standfläche
Bestellungen von Zusatzausstattung für Ihre Standfläche können Sie, bis spätestens 11.04.2025, ausschließlich online über Ihren Log-In Bereich des Online-Ausstellerportals vornehmen.
Sofern Ihr Messebauer die Zusatzausstattung für Ihre Standfläche buchen soll, befolgen Sie bitte die Schritte aus der Anleitung.
Ausstellungsplan
Die Ausstellung findet in der Halle B statt.
Ausstellerportal
Bei Interesse an einer Beteiligung wenden Sie sich gerne an die unter Kontakt aufgeführten Ansprechpartner. Alle noch zur Verfügung stehenden Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie auch im Online-Ausstellerportal. Die Buchungen erfolgen ebenfalls über das Online-Ausstellerportal.
Industrieforum
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mittwoch, 28. Mai 2025 11:00 – 17:30 Uhr
Donnerstag, 29. Mai 2025 09:00 – 17:30 Uhr
Freitag, 30. Mai 2025 09:00 – 17:00 Uhr
Samstag, 31. Mai 2025 geschlossen
Standort:
Halle B, 1. OG des CityCube
Der Besuch der Industrieausstellung ist nur gegen Vorlage eines gültigen Teilnahmeausweises möglich.
Industriesymposien / Industrieworkshops
Termine:
Mittwoch, 28. Mai 2025 11:30 – 13:00 Uhr
Donnerstag, 29. Mai 2025 12:30 – 13:30 Uhr
Donnerstag, 29. Mai 2025 18:00 – 19:00 Uhr
Freitag, 30. Mai 2025 12:30 – 13:30 Uhr
Teilnahmebedingungen:
Gültiger Teilnahmeausweis bzw. Einladung des ausrichtenden Unternehmens.
Ausstellende Industrieforum
Ausstellende Diabetesforum
Ausstellende Start-Up
Diabetes Kongress 2025: Start-Up-Village im Fokus

Quelle: DDG/Dirk Deckbar
3 Fragen an… Julius Grennigloh
Die Firma euvorio hat mit dem Produkt „Hyporest“ beim Start-Up-Village den ersten Preis erhalten. Im Interview erläutert Julius Grennigloh, Geschäftsführer der euvorio GmbH, warum er sich unternehmerisch mit Diabetes auseinandersetzt und wie er vom Diabetes Kongress profitiert hat.
Herr Grennigloh, Sie leben seit Ihrem 30. Lebensjahr mit einem Typ-1-Diabetes. Wie managen Sie den Diabetes im Alltag und wie hat der Typ-1-Diabetes auch Ihre Unternehmensgründung beeinflusst?
Julius Grennigloh: Ich nutze ein kontinuierliches Glukosemesssystem, das mir hilft, meinen Alltag flexibel zu gestalten, spritze aber ansonsten klassisch mit dem Pen. Das gelingt mir ganz gut, aber trotzdem gibt es immer wieder herausfordernde Situationen, vor allem bei Unterzuckerungen. Genau daraus ist auch die Idee für Hyporest entstanden: Ich wollte eine Alternative zu klassischen Dextrose-Produkten schaffen – etwas, das wirksam ist, aber nicht süß schmeckt und keinen erneuten Gang ins Bad zum Zähneputzen erfordert. Mein eigener Alltag mit Diabetes war also der direkte Auslöser, ein Produkt zu entwickeln, das diese Lücke schließt
Auf dem Diabetes Kongress 2025 haben Sie die Fachjury im Rahmen des Start-Up-Village von sich und Ihrem Produkt überzeugt und den ersten Platz beim Pitch erzielt. Was nehmen Sie darüber hinaus vom Diabetes Kongress mit für Ihre unternehmerische Tätigkeit?
Julius Grennigloh: Der Kongress war eine großartige Gelegenheit zum Austausch mit Diabetologen, Diabetesberatern und vielen anderen Fachleuten. Besonders wertvoll war für mich das direkte Feedback am Stand: Viele Diabetesberater sagten sofort, dass ihnen regelmäßig Patienten berichten, sie hätten eine Abneigung gegen süße Produkte entwickelt. Genau an diesem Punkt setzt Hyporest an – als geschmacksneutrale Alternative. Zudem haben viele Besucher betont, dass sie sich das Produkt auch beim Sport gut vorstellen können – ganz unabhängig vom Diabetes. Denn auch Sportler brauchen regelmäßig schnelle Energie, sind aber dem süßen Geschmack klassischer Dextrose-Produkte oft überdrüssig. Außerdem habe ich zahlreiche neue Kontakte geknüpft – in der Wissenschaft, in der Versorgung und auch in der Industrie. Diese Gespräche haben mir deutlich gemacht, wie groß das Interesse an Hyporest ist und wie wichtig es ist, das Produkt für alle verfügbar zu machen.
Die Diabetologie ist ein sehr dynamisches Fach: Die Forschung schreitet schnell voran, die Interdisziplinarität ist hoch und in den Diabetes-Behandlungsteams wirken viele verschiedene Professionen, von Ärzt*innen bis Gesundheitsfachkräften, zusammen. Wie erleben Sie diese Entwicklungen und nehmen Sie dies in Ihrer Arbeit auf?
Julius Grennigloh: Ich erlebe die Diabetologie als sehr innovationsfreudig und offen für neue Lösungen – genau davon profitieren Start-ups wie wir. Gleichzeitig sehe ich, wie wichtig die Zusammenarbeit aller Berufsgruppen ist: Jede Perspektive bringt neue Einsichten, sei es aus der ärztlichen, der pflegerischen oder der Patientensicht. Für Hyporest bedeutet das, dass wir eng mit Fachkreisen und Betroffenen im Dialog bleiben. Nur so können wir sicherstellen, dass unser Produkt wirklich einen Unterschied macht und sich in die moderne Diabetesversorgung integriert.